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Gebrauchten Vertikutierer kaufen – Worauf achten?

Gardena VertikutiererDen heimischen Rasen mit einem Vertikutierer zu bearbeiten, kann durchaus sinnvoll sein. Leider sind die Geräte in den meisten Fällen relativ kostspielig. Außerdem liegt leider auch immer der Gedanke nah, warum man sich solch ein Gerät kaufen soll, wenn man es ohnehin nur zweimal jährlich braucht. Eine Option besteht darin, sich einen Hand-Vertikutierer anzuschaffen. Bei einem kleineren Rasen ist dies durchaus eine Option. Bei einer größeren Fläche ist dies jedoch pure Quälerei, denn die Arbeit ist schweißtreibend und geht in den Rücken. Eine gute Alternative hingegen besteht darin, sich für ein gebrauchtes Modell zu entscheiden. Diese sind in der Regel günstiger und ebenso zweckdienlich für die Arbeit im Garten. Daher fassen wir nachfolgend für Sie alle Infos zusammen, was Sie beim Kauf eines gebrauchten Vertikutierers beachten sollten.

Wozu Sie einen Vertikutierer benötigen

Gebrauchten Vertikutierer kaufen - Worauf achten?Viele stellen sich wahrscheinlich nach wie vor die Frage, wozu ein solches Gerät überhaupt erforderlich ist. Diese Frage lässt sich rasch beantworten: Ein Vertikutierer wird dazu genutzt, um Moos und anderen Unrat zwischen den einzelnen Grashalmen zu entfernen. Es gibt sowohl Geräte, die per Hand bedient werden, sowie elektrisch betriebene Varianten, die mit Strom, oder aber Benzin arbeiten. In sämtlichen Fällen wird eine Klingenwelle dazu eingesetzt, das Moos aus dem Rasen zu entfernen.

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Der Sinn und Zweck dieser Arbeiten besteht darin, dass hinterher die Nährstoffe wieder leichter in den Boden gelangen können. Das Moos wirkt für den Rasen nämlich wie eine Dämpfung. Nach dem vertikutieren ist er außerdem sehr viel gesünder.

Dreierlei Betriebsarten – Worauf dabei zu achten ist

Zunächst stellt sich die Frage, wie Ihr neuer Vertikutierer betrieben werden soll. Hierbei gibt es dreierlei Auswahlmöglichkeiten:

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Jede Ausführung hat ihre Vor- und Nachteile, die wir nachfolgend in einer Tabelle zusammenfassen:

Betriebsart Vorteile Nachteile
mit Kabel
  • Unbegrenzte Zuführung von Energie
  • keine Leistungseinbußen
  • das Kabel kann während der Arbeiten versehentlich zerschnitten werden
  • für größere Rasenflächen ist ein Verlängerungskabel erforderlich
Akkubetrieb
  • freie Arbeit möglich, da keine Kabelbindung
  • mögliche Leistungseinbußen bei schwächerem Akku
Benziner
  • freies Arbeiten ohne Kabelanbindung ist möglich
  • besonders langlebig und leistungsstark
  • Betrieb ist in der Regel sehr laut
  • Kauf von Benzin ist erforderlich
  • durch Abgase nicht sehr umweltfreundlich

Ganz gleich, für welche Variante Sie sich entscheiden, bringen Sie bei dem Akku in jedem Fall in Erfahrung, wie viele Betriebsstunden er bisher hinter sich gebracht hat. Denn je mehr Stunden er gelaufen ist, desto eher besteht das Risiko, dass Sie bald einen neuen Akku kaufen müssen. Bei namhaften Herstellern ist es kein Problem, einen Ersatz zu beschaffen, bei Billig-Modellen hingegen könnte dieses Vorhaben Schwierigkeiten bereiten.

Tipp! Kabelbetriebene Varianten sollten ein einwandfrei wirkendes Stromkabel besitzen. Eines, bei dem die Isolierung bereits beschädigt ist, sollte durch das Raster fallen. Achten Sie auch darauf, dass das Kabel keine merklichen Knicke aufweist. Während der Arbeit ist es nämlich äußerst lästig, wenn diese ständig durch einen bestehenden Wackelkontakt im Kabel unterbrochen wird.

Der Benzinmotor sollte sauber sein, die Zündkerzen einwandfrei. Wenn sich der Besitzer an eine regelmäßige Wartung und Pflege gehalten hat, sollte dies in jedem Fall so sein. Achten Sie auf rußige Stellen, da diese auf einen eventuellen Schaden hinweisen. Der Motor wird bei einem gewissen Alter zwar kaum neuwertig wirken, er sollte jedoch auch nicht allzu schmutzig sein.

Weitere Merkmale, auf die Sie achten sollten

Daneben gibt es noch weitere Eigenschaften, auf die Sie bei einem gebrauchten Vertikutierer achten sollten. Hier einmal eine Liste, plus Erklärung:

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  • Weist das Gerät äußerliche Mängel auf? Ein Vertikutierer, der von Beulen übersät ist, wird nicht unbedingt gut behandelt worden sein. Achten Sie auf eventuelle Bruch- oder Roststellen. Diese verkürzen sein Leben nämlich erheblich. Gleiches gilt für abgesplitterte Farbstellen. Sämtliche hier genannten Merkmale sind ein Grund, das Gerät nicht zu kaufen.
  • Fragen Sie den Käufer nach den Pflege- und Wartungsmaßnahmen, die er bisher ergriffen hat. Wenn das Gerät vor Schmutz strotzt und er Ihnen erzählen will, dass er pfleglich behandelt wurde, kann an dieser Aussage etwas nicht stimmen. Einem gepflegten Gerät sieht man dies in der Regel auch an.
  • Überprüfen Sie die Messerwelle: Sie ist das Herzstück des Vertikutierers. Es kann vorkommen, dass die Klingen nicht zwingend scharf sind, doch das können Sie ganz einfach selbst nachbessern. Checken Sie, ob die Klingen Einkerbungen aufweisen, oder sonstige Schäden. In diesem Fall wurde das Gerät falsch behandelt. Wenn Sie eine eigene Neuschärfung einkalkulieren, sollten die Klingen trotzdem in einem sauberen und einwandfreien Zustand sein. Andernfalls reißen Sie sich möglicherweise ganze Grasbüschel aus dem Rasen.

Ein Tipp: Eine defekte Messerwelle ist trotzdem kein Ablehnungsgrund für einen Kauf, wenn das Gerät sonst keine merklichen Schäden aufweist. Wichtig dabei ist allerdings, dass es von einem bekannten Hersteller stammt. In diesem Fall sollten Sie die Klingen in jedem Fall nachkaufen können.

Fazit – Gebrauchter Vertikutierer kann eine Möglichkeit sein

Wenn Sie sich für einen gebrauchten Vertikutierer entscheiden und dabei ein namhaftes Gerät erwischt haben, können Sie sich glücklich schätzen. In vielen Fällen leisten die Geräte noch über eine lange Zeit gute Arbeit, sofern Sie ihn entsprechend pflegen.

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